Gästezimmer: 9 Fragen an Annamaria Crameri

Annamaria Crameri

Name: Annamaria Crameri
Alter: 34
Beruf: Primarlehrerin und Hüttenwartin auf der Capanna da l’Albigna
Arbeitgeber: selbständig

1. Lebst Du ländlich oder in der Stadt – und weshalb?
4 Monate lebe ich gerade mit meinem Mann Martin und unserem Sohn Seth auf der Capanna da l’Albigna im Bergell, den Rest des Jahres in den Rebbergen der Bündner Herrschaft, in Malans. Ich geniesse auf der Albigna die rauen Granitberge, den Wind im Gesicht und die wilden Gewitter und in Malans die warmen Abende in unserem Garten.

2. Wie startest Du in einen Arbeitstag?
Am Morgen früh im ersten Morgenlicht, einen Kafi trinken und dann für die Gäste das Frühstück auftischen. Und wenn länger schlafen angesagt ist, weckt uns Seth zum Teil ganz erfinderisch. Kleine Finger im Nasenloch, Füsse im Gesicht.

3. Wie hältst Du Dich fit?
Im Sommer mit Brot tragen von der Bergstation der Seilbahn hoch zur Hütte, in der Hütte die Treppen hoch und runter sputen und ab und zu mit einer Kletter- oder Bergtour.

4. Wie entspannst Du Dich?
Mit einem Kafi auf einen Stein sitzen und die Pioda, Spazzacaldeira, Punta Albigna bestaunen. Mit einem Buch oder mit Gitärrala.

5. Was bedeuten Dir die Berge?
Oh, viel, darum bin ich auf der Albigna. Das Gefühl, auf einem Gipfel zu sitzen und in die Ferne zu schauen, das ist so schön! Und dann am Abend auf die Bergspitzen hoch zu schauen und zu wissen, wie man dort oben fühlt,  das ist gerade noch einmal wunderbar.

6. Was liest Du zurzeit?
Gerade die letzten Seiten von „Immer höher“ von Franz Hohler und dann wartet der Gaston Rébuffat auf mich. Am Abend vor dem Einschlafen lese ich meistens noch ein paar Zeilen.

7. Was ist Dein üblicher Proviant?
As Iiklemmts mit allem, was noch im Kühlschrank ist, Wasser und a biz Schoggi.

8. Wo und wie hast Du Deine letzten Ferien verbracht?
Im letzten Herbst waren wir in Fontainebleau am Bouldern und einen Monat in Sizilien am Klettern. Unsere geplanten Ferien im Frühling sind auf 3 Tage Tessin geschrumpft – ha! Dafür werden wir im kommenden Herbst wieder länger unterwegs sein.

9. Hast Du spezielle Pläne für die nächsten Monate? Wenn ja: Welche?
Ich werde schauen, dass alle unsere Gäste jeden Tag zufrieden und mit vollem Magen und müden Beinen ins Bett steigen, dass die Dohlen immer genug zu picken haben und der Mungg nicht allzu oft durch unsere Hütte rennt. Und am ersten Septemberwochenende gibt’s bei uns das Familienklettern, mit Kinderhüeti, gemeinsamem Klettern und gemütlichen Zusammensitzen. Mehr Infos dazu auf www.albigna.ch.

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